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Gedanken vor der Anschaffung einer Katze

 

Wer sich entschließt, eine Katze in seinen Haushalt aufzunehmen, muss auch bereit sein, die Verantwortung und die Kosten für das Tier zu übernehmen. Mit der Anschaffung einer Katze bekommen Sie nicht nur einen verspielten, verschmusten Hausgenossen, von dem Sie sich zu Recht viel Freude versprechen. Sie übernehmen zugleich die Verantwortung und Fürsorge für ein schutzbedürftiges, von Ihnen abhängiges Lebewesen!

Eine Katze kann man nicht "auf Probe" anschaffen und bei den ersten auftretenden Problemen wieder zurückgeben. In dem Moment in dem Sie eine Katze bei sich aufnehmen tragen Sie die Verantwortung für den Rest des Katzenlebens. Ein seriöser Züchter wird alles tun, um dem Katzenbaby einen guten Start ins Leben zu ermöglichen, und Ihnen einen gesunden Hausgenossen zu übergeben an dem sie viel Freude haben. Sollten irgendwann im Laufe des Katzenlebens Probleme auftreten, wird er versuchen Ihnen mit Rat und Tat beiseite zu stehen. Eine Garantie für ewige Gesundheit und die weitere Entwicklung kann aber leider niemand geben.

Bevor man eine Katze zu sich nach Hause holt, sollte man einiges bedenken:

 

Bestehen evtl. Allergien in der Familie? Dies ist neben der Trennung der Partner der häufigste Abgabegrund von Tieren. Daher sollte man vorher testen, ob eine Tierhaarallergie besteht. Beim Allergologen kann man diese Tests machen- und damit sich und dem neuen Familienmitglied viel Leid ersparen.

Erlaubt der Vermieter eine Katze in der Wohnung? Falls eine Katze im Mietvertrag erlaubt ist, so sollte es keine Probleme geben. Auch eine katzenfreundliche Nachbarschaft ist sicherlich sehr angenehm. Ist eine Katze laut Mietvertrag nicht erlaubt, so gibt es verschiedene Wege, wobei die Anschaffung ohne Erlaubnis des Vermieters nicht sinnvoll ist. Man kann sich selber eine menge Ärger ersparen, wenn man zuvor ein klärendes Gespräch sucht.

 

Habe ich genügend Platz bzw. die Möglichkeit die Katze artgerecht zu halten? Eine Katze benötigt ebenso, wie jedes andere Lebewesen viel Platz. Eine Katze liebt die Abwechslung und die muss ihr geboten werden können.

Können Sie damit leben, dass eine temperamentvolle Katze beim Spielen und Toben schon mal etwas in der Wohnung beschädigt?

Habe ich genug Zeit für eine Katze? Reicht es - auch unter der Woche zu mehr als füttern und Katzenklo saubermachen? Gerade Wohnungskatzen brauchen täglich Ihre Aufmerksamkeit, wollen spielen und geschmust werden. Sollten Sie den ganzen Tag außer Haus sein ist es besser sich zwei Katzen anzuschaffen. Mehrere Katzen vertreiben sich die Zeit gut alleine bis der Besitzer wieder da ist und freudig begrüßt wird. Natürlich brauchen auch Sie ihre tägliche Aufmerksamkeit, aber weitaus weniger als eine Katze die den ganzen Tag alleine zuhause auf ihren Besitzer wartet.

 

Falls schon andere Tiere im Haushalt leben, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass es anfänglich Probleme geben kann. Hierbei kommt es sicherlich auf die Art des Tieres an. Kleintiere wie Mäuse, Hamster oder Vögel wird die Katze sicher als „köstliche Speise“ ansehen. Man muss folglich stets wachsam sein, denn Katzen sind sehr geschickt und kriegen einen schlecht zugemachten Käfig mit Geschick und Cleverness auf. Wohnt bereits eine Katze im Haushalt, so muss man sich auf anfängliche Auseinandersetzungen einstellen. Eine neue Katze stellt immer einen Eindringling dar, gegen den die Alteingessene sich verteidigen muss. Es kann auch sein, dass sie von Anfang an angenommen wird, was häufig bei kleinen Kätzchen der Fall ist. Lebt ein Hund im Haushalt, so kann man nichts Generelles sagen. Katzen und Hunde sind ein ganz eigenes Thema. Auf jeden Fall muss man bei einem ersten Zusammentreffen vorsichtig sein und ganz genau beobachten wie die Tiere sich verhalten.

 

Kann ich mich damit abfinden, dass eine Katze nicht immer das macht, was ich will? Katzen sind eigensinnig, und gerade deswegen werden sie ja auch so geliebt. Eine Katze macht lediglich das, was sie selber für sinnvoll und nützlich erachtet. Ihr ist es egal, ob sich ihr Besitzer darüber freut oder ärgert, so etwas interessiert sie persönlich nicht. Wenn man sich mit diesem Verhalten nicht anfreunden kann, dann sollte man sich keine Katze zulegen, da weder die Katze, noch der Besitzer zufrieden wären.

Die Lebenserwartung einer Katze liegt in der Regel zwischen 10 und 16 Jahren, manche Katzen werden aber auch bedeutend älter. Bevor man  eine Katze zu sich nach Hause holt, sollte man sich überlegen, ob man bereit ist, für diese lange  Zeit Verantwortung für ein Tier zu übernehmen.

Ist man bereit seinen Urlaub so zu planen, dass die Katze entweder mit kann oder dass sie versorgt ist? Wer ständig unterwegs ist und in Urlaub fliegen möchte, sollte sich keine Katze anschaffen. Eine Katze will nicht ständig alleine sein, für sie muss ihre Bezugsperson auch anwesend sein. Kann die Katze nicht mit in den Urlaub, so ist es das Beste für sie, wenn man sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung herausreißt, Katzen mögen keine Veränderungen. Oft erklären sich Freunde oder Verwandte bereit so lange auf das Tier auf zu passen und es zu versorgen. Ansonsten gibt es viele Tierpensionen, die sich um den Vierbeiner kümmern bis Herrchen und Frauchen wieder da sind.

 

Auch die finanzielle Seite ist ein wichtiger Faktor, bin ich bereit und in der Lage, alle nötigen Kosten zu tragen? Eine Katze braucht neben den laufenden Kosten für Futter und Streu eine artgerechte Grundausstattung. Beim Tierarzt fallen Kosten für Impfungen, Wurmkuren und Kastration an, sowie unvorhersehbare Kosten für Erkrankungen und Verletzungen. All dies summiert sich zu einer hübschen Summe, die teilweise die Erwartungen um ein Vielfaches übersteigt. Wer seiner Katze kein tägliches Futter, keine Impfungen und notärztliche Versorgung bezahlen kann, der sollte lieber noch warten und sich erst dann ein Tier zulegen, wenn auch dies immer gesichert ist. Ein Tier sollte niemals unter Geldproblemen der Familie leiden müssen.

 

Macht Ihnen die Reinigung des Katzenklos, die Zubereitung des Futters und auch mal das Beseitigen von Erbrochenem nichts aus?

 

Haben Sie genug Geduld und Verständnis dafür, dass die Katze bei Veränderungen ihrer Lebensumstände, z. B. Umzug unter Umständen gestört reagiert indem sie plötzlich an den Möbeln kratzt oder unsauber wird? Katzen sind Gewohnheitstiere, auf Veränderungen reagieren sie sehr unterschiedlich, wer ein sehr unregelmäßiges Leben führt sollte deshalb die Anschaffung einer Katze noch mal überdenken.

Machen Ihnen Haare auf dem Sofa, der Kleidung, Teppich etc. nichts aus bzw. sind Sie bereit öfters mal zum Staubsauger und zur Fusselbürste zu greifen?

Wenn diese Fragen geklärt sind, so kann man sich damit befassen was für eine Katze man haben will:

 

Zuerst sollte man sich überlegen, welchen Geschlechts die Katze sein soll. Ein Kater sollet bei Wohnungshaltung Kastriert werden. Der Kater wird normalerweise etwas größer, was als Vor- oder Nachteil empfunden werden kann.

 

Die Rasse spielt natürlich auch eine Rolle. Neben vielen guten Büchern, in denen man schauen kann welche Katze genau die Voraussetzungen erfüllt, die man an ihn stellt, kann man sich auch bei Züchtern direkt, auf Ausstellungen oder im Internet erkundigen. Sucht man keine bestimmte Rasse, dann ist ein Besuch im Tierheim ratsam, die voll sind mit Katzen, die sich nach Liebe, Zuneigung und einem neuen Zuhause sehnen. Generell sollte man keine Katze aus dubiosen Quellen kaufen- erst recht nicht, wenn einem eine angebliche Rassekatze zu sehr günstigen Konditionen angeboten wird, die ein Vielfaches unter dem Züchterpreis liegen. Solche "Katzenvermehrer" sollten keine Unterstützung erfahren, leben sie doch lediglich von der Ausbeutung der Tiere. Die wenigsten dieser Katzen sind gesund bzw. haben schon ein Mal einen Tierarzt gesehen. Seriöse Züchter hingegen geben ihre Katzen nur vollkommen gesund ab und stehen einem stets mit Rat und Tat zur Seite.

 

Hat man sich entschieden was für eine Katze es sein soll, so stellt sich unweigerlich die Frage nach dem Alter. Ein Katzenbaby ist sicherlich süß und niedlich, doch man sollte auch beachten, dass es viel Arbeit mit sich bringt. Beim wilden Spiel kann schon einiges zu Bruch gehen oder zerkratzt werden. Es benötigt viel Zeit, Geduld und Liebe, ein Katzenbaby zu "erziehen" - wobei eine Katze sich natürlich nicht nur begrenzt erziehen lässt - sie lässt sich lediglich manchmal dazu herab zu machen was der Besitzer gerne will, und zwar aus freiem Willen. Eine ältere Katze hingegen hat sich schon ausgetobt. Sie hat die Flegelphasen bereits überstanden, ist ruhiger und ist oft einfach nur glücklich, wenn sie schlafen, schmusen und fressen kann. Beides hat seinen Reiz- mit einer älteren Katze bekommt man einen vollkommen ausgebildeten Charakter, der seine Macken und Vorteile hat. Ein Katzenbaby hingegen bringt viel Arbeit mit sich- aber auch viel Freude durch sein kindliches Verhalten.

 

Soll es eine Katze oder gleich zwei sein? Vieles spricht für ein Katzenpärchen, wobei es sich nicht unbedingt um ein Männchen und um ein Weibchen handeln muss. Bei kastrierten Katzen spielt das Geschlecht - zumindest in dieser Beziehung - keine große Rolle mehr. Zwei Katzen leisten einander gegenseitig Gesellschaft, besonders wenn man sie tagsüber - beruflich bedingt - allein lassen muss. Auch stimmt es nicht ganz, dass Katzen Einzelgänger sind- sie jagen zwar gemeinsam, lieben jedoch Gesellschaft ebenso wie wir Menschen.

 

Die Grundausstattung

Wenn ein neues Kätzchen ins Haus kommt, sollten Sie folgendes bereits beschafft haben.

Futter- und Trinknäpfe, einen für Trockenfutter das möglichst immer bereitstehen sollte, einen flachen Napf für Dosenfutter und eine große Schale für frisches Trinkwasser. Die Näpfe sollten nicht aus Kunststoff sein. Das Wasser sollte nicht direkt neben dem Futter stehen, da die Katze es dort meistens nicht so gerne annimmt, und natürlich sollte weder das Futter noch das Wasser in der Nähe des Katzenklos stehen.

Als Dosenfutter empfehlen wir ein Futter aus dem Fachhandel mit mindestens 70 bis 90 % Fleischanteil und ohne Zuckerzusatz! Die im Supermarkt angebotenen Sorten sind oft minderwertiges Billigfutter! Im Fachhandel erhalten sie viele Sorten, je nach Geschmack der Katze. Beim Trockenfutter sollte eine Sorte aus dem Fachhandel (z.B. Royal Canin, Iams, Hills, Leonardo, ...) gefüttert werden. Diese sind zwar teurer als Whiskas oder Kitekat, aber auch wesentlich hochwertiger und nahrhafter. Durch die ausgewogene Zusammensetzung reicht auch oft weniger von diesem Futter um die Katze zu sättigen.

Als Katzenklo eignet sich eine Plastikwanne mit einem etwa 15 cm hohen Rand. Da aber die Geruchsbelästigung und der unschöne Anblick eines offenen Klos störend sein können, empfehle ich ein Katzenklo mit Dach, das außerdem das Hinausscharren der Streu verhindert sowie eine Vorlegematte für saubere Katzenpfoten. Als Katzenstreu  empfehle ich ein gut  Klumpenbildendes  Streu mit hoher Saugkraft z.B. Ultra Comfort, oder Mega Cats. Eine Streuschaufel ist ebenfalls notwendig

Als Transportbox eignet sich am besten eine Box aus Plastik, möglichst nicht nur nach vorne sondern auch nach oben zu öffnen. Da die Norweger eine staatliche Größe erreichen, sollten Sie keine zu kleine Transportbox kaufen (Mindestgröße 50 x 40 x 40 cm).

Eine Kuschelhöhle oder ähnliches als Schlafplatz sollten Sie ebenfalls anschaffen, was nicht bedeutet das die Katze dann auch tatsächlich dort schläft. Katzen haben die eigenartigsten Lieblingsplätze. Vielleicht legt sich Ihre Katze ja auch lieber mitten auf den Teppich?

Im Fachhandel werden Kratzbäume jeder Art und Preislage angeboten. Sie sind ein beliebter Spielplatz für die Katzen, und verhindern dass sie ihre Krallen an den Möbeln schärfen. Der Kratzbaum sollte auf jeden Fall stabil sein und möglichst hoch, Katzen lieben hohe Aussichtspunkte. Ein großer Baum sollte mit einem Deckenspanner direkt unter der Decke festgeklemmt werden, bei kleineren Kratzbäumen muss darauf geachtet werden das sie eine gute Standfestigkeit haben

Beim Spielzeug gibt es auch viele Möglichkeiten. Mit der Zeit wird Ihnen Ihre Katze schon zeigen was ihr Lieblingsspielzeug ist. Sehr beliebt sind z.B. Fellmäuse mit Klingel im Bauch, Federwedel, Tischtennisbälle und bei vielen Katzen auch Catnip-Mäuse oder -Kissen.

Falls Sie vorhaben mit Ihrer Katze nach draußen zu gehen, sollten Sie eine Leine und ein Katzengeschirr anschaffen, keinesfalls Leine und Halsband. Norweger lassen sich sehr gut an einen Spaziergang an der Leine gewöhnen, wenn man sich darüber klar ist, das meistens die Katze Tempo und Richtung bestimmt. Auf unkontrollierten Freilauf sollten Sie verzichten, da dabei viele Gefahren auf die Katze lauern

Die Preisfrage !  

Jeder Züchter kennt die Telefonanrufe die mit der Frage "Sie haben Katzenbabys“, was kosten die?" beginnen, und nach der Nennung des Preises meistens beendet sind, mit der Antwort "ich melde mich in den nächsten Tagen wieder", was natürlich nie passiert.

Die meisten Leute denken tatsächlich, das man mit der Katzenzucht viel Geld verdienen kann, das der Kaufpreis noch nicht mal alle Kosten deckt die man als Züchter hat, glaubt kaum einer.

Um es gleich vorwegzunehmen, bei mir kostet ein Norweger Baby mit dem nicht gezüchtet wird zwischen 500 und 650 Euro. Wenn Ihnen das zuviel erscheint dann lesen Sie doch bitte weiter um zu sehen welche Kosten diesem Preis gegenüberstehen, wenn man die Zucht verantwortungsvoll und im Interesse der Katzen betreibt.

Die Auswahl einer Zuchtkatze ist nicht einfach, nicht jede Katze die einen Stammbaum hat ist automatisch zur Zucht geeignet. Wenn man dann das Glück hat im eigenen Land eine Katze zu finden muss man mit einem Anschaffungspreis von ca. 750 bis 900 Euro rechnen. Um "neue Linien" ins Land zu bringen und damit zu starke Inzucht zu vermeiden ist es aber immer wieder nötig auch Zuchtkatzen aus dem Ausland zu holen, wobei der Anschaffungspreis schon mal auf bis zu 1.500 Euro steigen kann, die Kosten für den Flug in die neue Heimat sind dabei noch nicht eingerechnet.

Abgesehen von der üblichen Gesundheitsvorsorge wie regelmäßige Entwurmungen, Impfungen gegen Katzenseuche, Katzenschnupfen, Tollwut und Leukose, sofortige Behandlung im Falle einer Krankheit, die jede Katze bekommen sollte, fallen bei Zuchtkatzen noch weitere Tierarztkosten an. Ein Züchter sollte alles tun was möglich ist, um sicher zu sein das seine Zuchtkatzen keine genetischen Krankheiten vererben, und seine Katzen deswegen auf das Vorhandensein dieser Krankheiten testen lassen. Für solch eine Untersuchung durch einen Spezialisten (der meistens nicht unbedingt vor Ort wohnt so dass auch noch eine weite Fahrt dazu kommt) muss man mindestens 150 Euro einplanen. Da eine Zuchtkatze in der Regel auf mehre Krankheiten getestet wird, und einige dieser Tests auch mehrmals wiederholt werden müssen, kann man davon ausgehen das diese Summe für jede Zuchtkatze ca. einmal pro Jahr anfällt. Wichtige Anmerkung: Genetische Krankheiten wie z.B. HCM (Herzerkrankung), HD (Hüfterkrankung), PKD (Nierenerkrankung) o.a. kommen nicht nur bei Rassekatzen vor, sondern bei allen Katzen! Sie werden nur bei Rassekatzen häufiger erwähnt, weil Züchter sich Gedanken um diese Krankheiten machen und ihre Katzen auf das Vorhandensein dieser Krankheiten untersuchen.

Bevor mit einer Katze gezüchtet werden darf muss diese auf mindestens einer Katzenausstellung als zuchttauglich anerkannt werden. Die Ausstellungsgebühr liegt bei ca. 30 Euro pro Katze, dazu kommen dann noch die nicht unerheblichen Fahrtkosten. Gerade wenn man noch am Anfang der Zucht steht ist es wichtig öfter auf Katzenausstellungen zu gehen, um zu erfahren wie gut die eigenen Katzen dem Zuchtstandard entsprechen und auch um selber einen Blick für das standardmäßige Aussehen zu entwickeln. Hat man dann noch das Ziel einen bestimmten Titel mit seiner Katze zu erringen, kann das einige Ausstellungsbesuche und damit Kosten bedeuten. Für den Titel Eur.Ch. muss man mindestens 600 Euro an Ausstellungsgebühren einplanen, hinzukommen Fahrtkosten und Kosten für die Unterkunft und wenn die Katze dann nicht auf jeder Ausstellung gewinnt wird es sogar noch mehr.

Plant man mit seiner Katze die ersten Babys, dann geht die Suche nach einem passenden Kater los. Findet man einen der den eigenen Vorstellungen entspricht und dessen Besitzer auch bereit ist eine fremde Katze zum decken anzunehmen, dann wird das nicht billig. Der Katerbesitzer wird eine Deckgebühr verlangen die in der Regel zwischen 300 und 1000 Euro liegt. Die Katze braucht eine aktuelle Gesundheitsbescheinigung inklusive diverser Blutergebnisse bevor sie zum Kater kann, was auch noch mal um die 70 Euro kostet. Von den Fahrtkosten die anfallen wenn der Kater weiter weg wohnt will ich gar nicht mehr reden.
Man kann sich natürlich auch einen eigenen Kater anschaffen, in dem Fall fallen statt der Deckgebühr die oben erwähnten Kosten für Anschaffung, Gesundheitstests und Ausstellungen an.

Wenn dann tatsächlich alles geklappt hat, die Katze tragend geworden ist und die Babys ohne Komplikationen geboren wurden, fallen als nächstes die Aufzuchtkosten an: hochwertiges Futter für Mutter und Babys, Stammbaum (die Mitgliedsbeiträge für den Katzenverein nicht zu vergessen), Impfungen, Entwurmungen, Gesundheitsbescheinigung vom Tierarzt, mehrere Inserate in Zeitungen oder im Internet um für jedes Baby ein perfektes Zuhause zu finden, Fahrtkosten um die Babys in ihr neues Heim zu bringen ...

Und um alles etwas übersichtlicher darzustellen, kommt hier noch mal eine Zusammenstellung der ungefähren Kosten die einem Züchter pro Jungtier entstehen:

 Kaufpreis der Mutter (1/3, gehen wir davon aus das eine Katze im Durchschnitt 3 Würfe bekommt)

300,- Euro

 jährliche HCM-/PKD-/ oder HD-Untersuchung

150,- Euro

 Ausstellungsbesuche der Mutter

90,- Euro

 Deckgebühr

600,- Euro

 Bluttest der Mutter

70,- Euro

 Grundkosten pro Wurf

1210,- Euro

 bei einem Wurf mit 4 Babys sind das pro Baby ca.

300,- Euro

 Futter und Einstreu pro Jungtier

130,- Euro

 Stammbaum

25,- Euro

 Impfungen (Schnupfen, Seuche, Tollwut)

60,- Euro

 Entwurmung (3x)

20,- Euro

 Gesundheits-Check und Attest vom Tierarzt

15,- Euro

 Ca. Kosten, die dem Züchter pro Jungtier entstehen:

550,- Euro

 

 


 

 

 

 

 

 

Und das sind nur die Kosten wenn alles gut geht und es keine Komplikationen gibt! Dazu können noch Tierarztkosten kommen wenn Mutter und/oder Babys krank werden, ein Kaiserschnitt bei der Geburt kostet mindestens 400 Euro, eine Zuchtkatze die niemals Babys kriegt kostet nicht weniger in der Anschaffung, ein Kater der für viel Geld angeschafft wurde markiert vielleicht die ganze Wohnung voll und muss kastriert werden ohne jemals Nachwuchs gezeugt zu haben ...

 

Fazit: Ein finanzieller Gewinn ist mit der Katzenzucht nicht zu erzielen, es ist auch nicht das Ziel eines Hobbyzüchters, der aus Liebe zu seinen Katzen und der Rasse züchtet.

Abgesehen von der teilweisen Deckung der Kosten dient der Kaufpreis eines Katzenbabys auch noch einem anderen Zweck. Leider gibt es immer wieder Leute, die der Meinung sind "was nichts kostet ist auch nichts wert", daher ist der Preis auch als Lebensversicherung zu verstehen. Wem schon der Anschaffungspreis von 500 Euro zu teuer ist, der spart vielleicht beim Futter, oder den anfallenden Tierarztrechnungen und Impfungen. Eine Katze die mindestens 10 - 20 Jahre alt wird verursacht im Laufe ihres Lebens noch viele weitere Kosten. Sind sie bereit viel Geld für eine notwendige Behandlung oder Operation auszugeben wenn die Katze mal krank werden sollte? Auch da können plötzlich Kosten von mehreren 100 Euro auf sie zukommen

 

Eine Katze zieht ein  

Ihr neues Familienmitglied kommt ins Haus.

Die ersten Tage im neuen Heim sollten Sie möglichst stressfrei gestalten – kein lauter Kindergeburtstag, keine Party. Berufstätige sollten Ihre Katze zu Beginn eines Wochenendes oder Urlaubes zu sich nehmen, so dass Sie in den ersten Tagen viel Zeit für die Katze haben. Wichtig ist, dass Sie die Katze in den ersten Tagen nicht zu sehr bedrängen, sie muss von selbst auf Ihre Menschen zukommen.

In der Regel wird sich eine Norwegische Waldkatze schnell Ihrem Tagesablauf anpassen und bald ganz selbstverständlich zur Familie gehören. Damit die erste Zeit daheim für Sie und Ihr Kätzchen problemlos verläuft und Sie sich schnell aneinander gewöhnen, einige Verhaltensregeln, die Sie beachten sollten:

Katzenklo, Schlafplatz, Wassernapf und Futternäpfe sollten in getrennten Ecken oder Räumen stehen, sonst lehnt die Katze deren Benutzung ab.

Beim Füttern ist die beste Gelegenheit, das Vertrauen einer Katze zu gewinnen, denn Liebe geht bekanntlich durch den Magen. Rufen Sie den Namen Ihrer Katze, wenn Sie den Napf auf den Boden stellen.

Lassen Sie das Kätzchen immer auf sich zukommen, setzen Sie sich auf den Boden und wecken Sie sein Interesse mit einem Gegenstand oder Spielzeug.

Respektieren Sie den Schlaf und die Meditationsstunden Ihrer Katze. Werden Katzen ständig beim Schlafen gestört, schadet das auf Dauer ihrer Gesundheit.

Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Katze mit im Bett schläft, müssen Sie vom ersten Tag an die Schlafzimmertür geschlossen halten. Einmal daran gewöhnt, wird eine Katze diesen begehrten Schlafplatz nur ungern wieder aufgeben.

 

Die Katze beim Tierarzt

Auch wenn Ihrer Katze nichts fehlt, ist ein Tierarztbesuch mindestens einmal jährlich zum Impfen notwendig. Vor der Jahresimpfung sollte immer eine gründliche Allgemeinuntersuchung stattfinden. Zudem ist der Besuch ein guter Anlass, um mit dem Tierarzt alle Ihre medizinischen Fragen durchzusprechen. Damit er genügend Zeit für Sie und Ihren Liebling hat, lassen Sie sich, wenn möglich, immer einen Termin geben – und seien Sie pünktlich.

Transport zum Tierarzt

Die Katze sollte immer in einem fest verschließbaren und ausbruchssicheren Katzenkorb transportiert werden und nicht frei im Auto herumspringen. Auch im Wartezimmer fühlt sich die Katze im Transportkorb wohler als auf dem Arm oder an der Leine.

 

Im Wartezimmer

Arztpraxen erscheinen zwar auf den ersten Blick meist sehr sauber, aber zum Tierarzt werden logischerweise viele kranke Tiere gebracht. Sie müssen also damit rechnen, dass sich im Wartezimmer in munterer Mischung Viren, Bakterien und auch Pilzsporen tummeln. Lassen Sie daher nicht zu, dass andere Patientenbesitzer Ihren Liebling streicheln und fassen auch Sie kein fremdes Tier an. So manche Erkrankung hat schon im Wartezimmer neue "Opfer" gefunden – nur weil die kleinen Kätzchen so niedlich waren, dass alle sie einmal streicheln wollten.

Bitte haben Sie Geduld, wenn Sie einmal wegen eines Notfalls länger warten müssen. Sie sind schließlich auch froh, wenn Ihrem Tier im Notfall schnell geholfen wird.

Im Behandlungszimmer

Achten Sie auf einen sauber gereinigten und desinfizierten Behandlungstisch sowie darauf, dass der Tierarzt und die Assistenten ihre Hände gründlich waschen und desinfizieren, bevor sie Ihren Liebling berühren. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach allem, was Sie interessiert. Günstig ist es, alle Fragen schon zu Hause auf einem Zettel zu notieren, dann vergessen Sie in der Aufregung nichts.

Impfungen sind wichtig

Gegen Viren wirken keine Antibiotika. Der Arzt kann nur die Begleiterscheinungen behandeln und die körperliche Abwehr stärken. Die beste Behandlung ist daher Vorbeugen durch Impfen. Gegen die meisten nachfolgend aufgeführten Infektionskrankheiten stehen heute Impfstoffe zur Verfügung:

 

Die Katzenseuche wird durch ein Virus verursacht, das direkt von Tier zu Tier bzw. indirekt durch Virusträger aus der Umwelt auf die Katze übertragen wird. Da das Virus sehr widerstandsfähig ist, bleibt es über Monate ansteckungsfähig und bedroht ständig alle ungeimpften Katzen. Im Allgemeinen treten die ersten Krankheitserscheinungen 3-9 Tage nach der Ansteckung auf. Diese sind Futterverweigerung, Fieber, Mattigkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall. Durch Zerstörung der weißen Blutkörperchen ist die Abwehrkraft der Katzen so geschwächt, dass zusätzlich andere Viren und Bakterien die Krankheit verschlimmern und sogar zum Tode führen können.

Der Katzenschnupfen wird durch zwei Virusarten über direkten und indirekten Kontakt übertragen. Die ersten Krankheitserscheinungen treten schon 2-5 Tage nach der Ansteckung auf. Die Katzen haben Fieber, niesen und ihre Augen und Nasenlöcher sind verklebt. Im weiteren Verlauf der Erkrankung kommt es dann zu eitrigem Nasenausfluss, übermäßigem Speichelfluss, Niedergeschlagenheit und Futterverweigerung. Entzündungen der Maulhöhle, des Rachens und der Lunge sowie der Augen, die bei ungünstigem Krankheitsverlauf auftreten können, bedingen oftmals unheilbare Spätschäden, wie Schweratmigkeit und Erblindung.

Die Tollwut wird durch ein Virus verursacht, das über Verletzungen mit dem Speichel von Tier zu Tier bzw. Tier auf Mensch übertragen wird. Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten von Krankheitserscheinungen beträgt im Allgemeinen zwischen 14-30 Tagen, kann aber auch länger sein. Die erkrankten Katzen zeigen Verhaltensstörungen, Magen-Darm-Störungen, Scheu, Unruhe, Speichelfluss, Beißwut und Raserei. Nach zunehmenden Lähmungserscheinungen tritt der Tod unter Krämpfen ein. Die Tollwut ist von der Katze auf den Menschen übertragbar.

Die Katzenleukose wird durch das Feline Leukose-Virus (FeLV) ausgelöst. Erkrankte Katzen können das Virus über Speichel, Kot und Urin ausscheiden und so andere Katzen anstecken. Die Katzenleukose kann außerordentlich viele, verschiedene Symptome zeigen, die häufig erst im fortgeschrittenen Krankheitsstadium auftreten. Äußerlich sichtbare Zeichen einer Leukose können Appetitlosigkeit, Abmagerung, Mattigkeit und leichtes Fieber sein. Diese Symptome sind oft Ausdruck einer schweren Erkrankung des Blutbildenden Systems, die zu tumorösen Veränderungen vieler Organe führen kann.

Die FIP (Feline Infektiöse Peritonitis) wird durch ein Coronavirus übertragen, woher der Übertragungsweg noch nicht endgültig nachgewiesen wurde. Die Krankheit verläuft schleichend mit vielfältigen Symptomen wie Appetitlosigkeit, Mattigkeit und Abmagerung. Typisch ist eine Zunahme des Bauchumfanges, auf Grund entzündlicher Prozesse und Flüssigkeitsansammlung in der Bauchhöhle. Eine Früherkennung ist schwierig, dass der Titerwert des sog. FIP-Testes noch keinen zuverlässigen Aufschluss darüber gibt, ob FIP vorliegt oder nicht.

Die FIV (Feline Immundeficiency Virus) wird durch den FIV-Virus übertragen. Das Virus schwächt das Abwehrsystem und löst schwere Folgeerkrankungen im Körper aus, die schließlich zum Tode führen. Die Übertragung erfolgt durch Bisswunden. Eine FIV-Infektion kann über längere Zeit symptomlos verlaufen, bis dann Störungen des Allgemeinbefindens auftreten, die so vielseitig sein können, dass sie hier nicht näher aufgeführt werden. Endgültige Klarheit über eine FIV-Infektion kann nur eine Blutuntersuchung bringen. Trotz intensiver Forschung ist es bisher nicht gelungen, eine wirksame Behandlung oder vorbeugende Impfung zu entwickeln.

Katzenbabys sind während der ersten Lebenswochen durch Antikörper geschützt, die durch die Muttermilch übertragen werden. Danach jedoch muss durch die Grundimmunisierung ein Impfschutz aufgebaut werden.

Ab der 8. Lebenswoche kann eine Impfung gegen Katzenschnupfen und -seuche erfolgen, die nach 4 Wochen wiederholt werden muss. Zusammen mit der Wiederholungsimpfung im Alter von 12 Wochen kann dann auch die Tollwutimpfung erfolgen.

Die Leukoseimpfung kann ab einem Alter von 9 Wochen erfolgen und muss ebenfalls nach 4 Wochen wiederholt werden. Um den kleinen Katzen nicht zuviel zuzumuten, empfehle ich aber, die Leukoseimpfung erst ab einem Alter von ca. 4 Monaten durchzuführen.

Gegen FIP ist ebenfalls seit kurzem ein Impfstoff verfügbar, dessen Wirksamkeit allerdings noch nicht nachgewiesen ist. Die Impfung kann ab einem Alter von 16 Wochen erfolgen und muss nach 3 Wochen wiederholt werden.

Danach ist jährlich für alle angegebenen Impfungen die Auffrischungsimpfung erforderlich. Bitte halten Sie die Impftermine genau ein, denn der Impfschutz ist nur für eine bestimmte Zeit gewährleistet.

Damit eine Impfung auch wirksam ist, muss die Katze Antikörper bilden. Das kann sie nur, wenn sie am Impftermin gesund und wurmfrei ist. Der Tierarzt sollte die Katze vor jeder Impfung gründlich untersuchen. Besprechen Sie etwa vier Wochen vor dem Impftermin die Notwendigkeit einer Wurmkur mit Ihrem Tierarzt und führen Sie ggf. eine solche durch.

Freilauf oder Wohnungskatze

Katzen mit freiem Auslauf leben, gefährlich! Hunde, Autos, andere Katzen und leider auch Menschen stellen große Gefahren dar. Auch Vergiftungen durch Pflanzenschutzmittel, Rattengift oder giftige Pflanzen sind nicht selten. Ebenso sind Tierfänger, gerade in ländlichen Regionen, immer eine Bedrohung. Dazu kann der Ärger mit den Nachbarn kommen, die sich über verunreinigte Gärten, gejagte Vögel oder geangelte Fische aus dem Zierteich beschweren. Katzen die ein Freigehege haben sind Glücklicher auch der kontrolliert Freilauf ist ratsam.

Freilauf oder Wohnungshaltung, dieses Thema ist unter Katzenhaltern sehr umstritten. Neulinge fragen oft verunsichert, ob sie ihrem zukünftigen Stubentiger gerecht werden, wenn er nicht nach draußen darf. Sie haben ein schlechtes Gewissen, wenn sie der Katze den Freigang verweigern.

Befürworter des Freilaufs haben folgende Argumente:

 Ist eine Katze mit Freilauf groß geworden, wird sie für ihre Freiheit kämpfen und ihren Halter mit Sanktionen wie Unreinheit und Wandalismus zur Einsicht bekehren.

Wenn eine Wohnungskatze im Haus nur wenige Umweltreize erfährt, werden ihre Sinne nicht trainiert und die Katze geistig nicht gefordert.

Nur im Garten kann die Katze ihrem Jagdtrieb richtig nachkommen, Mäuse und Insekten jagen. Kein Spielzeug kann dies ersetzen.

Im eigenen Garten kann man einige Gefahrenquellen ausschließen

Es gibt aber auch Fakten, die gegen den Freilauf und somit für die reine Wohnungshaltung sprechen:

Der Straßenverkehr ist insbesondere für unerfahrene Tiere gefährlich, auch eine Gegend mit wenig Straßenverkehr bietet daher keinen Schutz, da gerade das eine Auto in der Woche zum tödlichen Verhängnis werden kann. Tausende Katzen müssen Jahr für Jahr auf den Straßen ihr Leben lassen.

Parkende Autos ziehen die Katzen magisch an. An heißen Tagen spenden sie Schatten, bei Kälte dient der warme Motor als Wärmebank. Katzen klettern oft von unten in den Motorraum. Abgesehen davon, dass ihr Fell mit giftigen Öldreck verunreinigt wird, kann dies zur tödlichen Falle werden, wenn der Motor gestartet wird.

Leider sind zu bestimmten Zeiten und in gewissen Gegenden verstärkt Katzenfänger unterwegs, die Versuchsanstalten beliefern. Ansonsten gibt es viele Menschen, die achtlos fremde Katzen mitnehmen und bei nicht(mehr)gefallen wieder aussetzen. Insbesondere zutrauliche Rassekatzen kommen so leicht abhanden.

Es soll auch Hundehalter geben, die ihre Tiere auf Katzen abrichten. In ländlichen Gegenden sind Attacken durch Greifvögel und andere wild lebende Tiere oder der Abschuss als streunende Katze durch Förster möglich.

Bei potenten Weibchen kann es zu ungewünschten Verpaarungen mit unbekannten Katern kommen. Potente Männchen könnten sich bei Katerkämpfen verletzen. Darüber hinaus können Krankheiten wie z.B. Leukose, FIP und FIV oder Parasiten übertragen werden.

Da Katzen von Natur aus Räuber sind, werden sie in der Nachbarschaft auch Singvögeln und anderen Tieren nachstellen, was bei vielen Nachbarn Unmut und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen erzeugen wird.

Auch Blumen und Pflanzen können für Katzen gefährlich werden. "Eine Katze wird schon wissen, woran sie knabbern darf und woran nicht" - ein leichtfertiger Satz, den man leider allzu oft hört. Damit jedoch nicht genug. Auch beim Kampf gegen Blattläuse oder andere Schädlinge wird selten danach gefragt, welches Schädlingsbekämpfungsmittel auch für die Katze gefährlich werden kann. Diese Gefahr lauert jedoch nicht nur im Garten.

Nicht jeder kann ein riesiges Grundstück sein Eigen nennen, oft lässt ein recht enges Aneinandergrenzen der Gärten nur wenig Privatsphäre zu. Hier heißt das Zauberwort friedliche Koexistenz. Doch allzu oft ist die Katze dem Nachbarn ein Dorn im Auge. Ein einfacher Zaun hindert sie nicht daran, auch im nachbarlichen Grundstück auf Streife zu gehen. Ein sonst recht katzenfreundlicher Nachbar kann angesichts ausgebuddelter Blumenzwiebeln, niedergedrückter Pflanzen oder womöglich sogar beim Anblick von Katzentapsen auf dem frisch gewaschenen Wagen seine gute Kinderstube vergessen. Heftige Streitereien unter den Gartennachbarn sind hierbei manchmal noch das geringste Übel. Oftmals enden solche Fehden vor Gericht. In äußerst schlimmen Fällen muss die Katze dies mit dem Leben bezahlen, denn auch noch so freundliche Nachbarn schrecken nicht davor zurück, bösartig zu sein.

Viele Katzenbesitzer meinen, ihre Katze finde immer wieder nach Hause zurück. Das mag normalerweise auch so sein. Doch die Natur hält selbst für die Katze ungewöhnliche Situationen bereit, beispielsweise, wenn sie sich vor jemandem oder etwas sehr erschreckt. In diesem Moment wird die Katze an den nächstbesten Ort flüchten, der ihr sicher erscheint, auch wenn es sich dabei womöglich um ein Gebäude oder ähnliches handelt, in dem sie versehentlich eingeschlossen, also ungewollt gefangen gehalten wird. Sowie sich ihr dann wieder der Weg in die Freiheit bietet, wird sie erst einmal panisch flüchten. Vor allem noch recht junge und unerfahrene Katzen können bei dieser Aktion schnell die Orientierung und damit den Weg nach Hause verlieren. Wenn sie in dieser Situation einem Menschen zulaufen, zu denen sie Vertrauen gewinnen und bei denen sie sich sicher fühlen, werden sie womöglich dort bleiben und nicht weiter nach ihrem ursprünglichen Zuhause suchen.

Wie Sie sehen, birgt die Freiheit für die Katze viele Gefahren. Ein Grund dafür, weshalb viele seriöse Katzenzüchter verständlicherweise keine Jungtiere mehr an Katzenfreunde verkaufen, die ihnen Freilauf bieten wollen. Viele haben dies bereits in ihren Kaufverträgen verankert, wir nicht, da wir der Meinung sind das jeder Katzenbesitzer selbst die Verantwortung für die Katze übernimmt.

Es gibt auch Alternativen: Ein Außengehege ist besonders zu empfehlen.

Das Außengehege

Es ist nur möglich, wenn man Haus und Garten sein Eigen nennt und die räumlichen Gegebenheiten die Erstellung eines Geheges erlauben. Der Bau ist mit großem Kosten- und Zeitaufwand sowie Platzbedarf verbunden aber er bietet der Katze die Vorteile der Freiheit ohne ihre Risiken. Wichtig ist das der Zaun mindestens 2 Meter hoch und zumindest teilweise nach innen überdacht ist, normale Zäune werden von Katzen spielend überwunden. Aufgrund des Infektionsrisikos von außen durch den Zaun ist ein kompletter Impfschutz erforderlich.

Bisherige Würfe  

Oxana av Soleberge & Gr.Int.Ch.Amandus av Skollerud

A Wurf 02.06.2005

Name

Farbe

Fotos

Akira (weibl.)

 bl-tb-classic

 1 - 12 Woche

Aris (männl.)

 bl-tb-mc

 1 - 12 Woche

Amiro (männl.)

 bl-tb-mc

 1 - 12 Woche

Akiba (männl.)

 bl-tb-cl-white

 1 - 12 Woche


B Wurf 07.2006

Name

Farbe

Fotos

Bluebella (weibl.)

 blue-tabby mc, white

4 - 12 Woche

Bakih (männl.)

 black-tabby-classic white

4 - 12 Woche

Brayn (männl.)

 black-tabby-mc,

4 - 12 Woche

Bakira (weibl..)  black-tabby-classic 4 - 12 Woche

Bagyra (weibl..)

 black-tabby-classic

4 - 12 Woche

 
Norwegische Waldkatzen - av Storkatt.de