Unser Zuchtziel

Unser Ziel ist es, große kräftige ursprüngliche Norwegische Waldkatzen zu züchten.

Bei uns werden sie gesunde, typvolle, wesensfeste, schmusige und dem Rassestandard entsprechende Kätzchen, vorwiegend in den für uns schönsten Farben, dem warmen black - tabby classic und brown - tabby finden.

Unsere Tiere wachsen von Anfang an im Familienverband auf und sind an Kinder gewöhnt.

Für uns ist der kontrollierte Freilauf unserer Katzen  selbstverständlich.

 

Der “Züchter” der kein klares Ziel angeben kann, wird höchstwahrscheinlich ein Katzenvermehrer sein!

Zuchtanmerkungen
Wir haben einmal als Katzenhalter angefangen, bis dann der Wunsch aufkam, selbst Katzen zu züchten.
Daraufhin führten wir einige Gespräche mit Züchtern, besuchten auch Rassekatzenausstellungen, bis der Gedanke immer verlockender wurde, einmal selbst diese niedlichen Katzenbabys im Haus zu haben. Die Zucht von Rassekatzen auf der Basis von Tierliebe ist ein sehr schönes und aufregendes Hobby, welches uns allerdings auch viel Aufopferung und nicht zuletzt auch finanziellen Aufwand abverlangt. Die Katzenzucht ist eine verantwortungsvolle Angelegenheit, die wohl durchdacht sein sollte. Nicht zu vergessen ist, dass jedes Tier umsorgt und gepflegt sein will und einer artgerechten Haltung bedarf.

Allerdings gibt es leider auch einige „Katzenvermehrer“ aus Profitgier oder Geltungssucht! Das aus solchen “Zuchten” keine vernünftigen Kitten hervorgehen können, liegt auf der Hand.

Wenn Sie mit Ihrer Katze züchten wollen, dann sollten Sie folgendes beachten:

Die Katze muss gesund, frei von Anomalien und wesensfest sein. Außerdem muss die Rasse rein erhalten werden. Hierzu gibt es für jede anerkannte Katzenrasse einen international gültigen Rassestandard, mit dem man sich als angehender Züchter vertraut machen sollte. Das Erscheinungsbild einer jeden Rasse würde verfälscht werden, wenn man mit Tieren, die dem Standard nicht entsprechen, züchten würde. Deshalb sollte jede Katze, unabhängig vom Geschlecht, zunächst mindestens einmal auf einer Ausstellung gezeigt werden, um ein neutrales und qualifiziertes Urteil von einem anerkannten Zuchtrichter einzuholen. Hierbei muss die Katze mindestens die Bewertungsnote V (= Vorzüglich) erhalten.

Machen Sie aus Ihr keine Zuchtmaschine! Es ist nicht zulässig, eine Katze bei jeder Rolligkeit belegen zu lassen. Grundsätzlich muss zwischen jedem Wurf eine gewisse Zeitspanne vergehen. Hier hat jeder Zuchtverein seine eigenen Richtlinien. Diese “Auszeit” braucht die Katze, um sich von den Strapazen der Trächtigkeit und der Welpenaufzucht erholen zu können. Auch wenn man ihr äußerlich nichts ansieht, so benötigt sie doch eine gewisse Ruhephase, um sich völlig zu regenerieren. Umsichtiges Handeln macht sich hier bezahlt: Der Nachwuchs ist kräftiger, robuster und auch weniger krankheitsanfällig.

Ein “Katzenvermehrer”, der seine Katzen ausbeutet, indem er sie bei jeder Rolligkeit belegen lässt, muss mit unangenehmen Konsequenzen seines Handelns rechnen: Die Babys sind oft Kümmerlinge, die ihr ganzes Leben lang anfällig für Krankheiten sind, oder gar nicht erst groß werden. Die Welpensterblichkeit erhöht sich, je mehr die Katze an Kraftreserven verliert.

Natürlich wird kein seriöser Zuchtverband die Jungtiere eines solchen "Vermehrers" ins Zuchtbuch eintragen. Ein Wurf muss fristgerecht und vollständig beim Zuchtbuchamt des Vereines, welchen man angehörig ist, gemeldet werden. Natürlich ist es selbstverständlich, dass beide Elternteile ordnungsgemäß geimpft, frei von Parasiten und Anomalien sind. Die Katzen  müssen artgerecht und ausgewogen ernährt werden, um ein optimales Zuchtergebnis zu erhalten. Bedenken Sie außerdem immer, dass Ihre Katze ein denkendes und fühlendes Wesen ist. Schenken Sie ihr besonders während der Zeit der Trächtigkeit und der Babyaufzucht besonders viel Liebe und Zuwendung. Sie wird es Ihnen danken.

Die Kätzchen müssen regelmäßig entwurmt und vor Abgabe geimpft werden. Es ist außerdem wichtig, dass die Kleinen liebevoll und behütet aufwachsen, auch Katzen brauchen Soziale Kontakte. Isolieren Sie sie nicht von anderen Tieren und dem Rest der Familie. Lassen Sie sie am alltäglichen Leben teilhaben, damit sie einen stabilen Charakter und ein gesundes Sozialverhalten entwickeln können.

Ein lohnendes Ziel ist es, Tiere abzugeben, die genau so sind, wie Sie es sich selbst wünschen würden!

Sie wollen Ihren Kater zum Decken freigeben, dann sollten Sie folgendes bedenken, bzw. beachten:

Auch hier gilt der Grundsatz, dass der Kater gesund, frei von Anomalien ist und sämtliche Schutzimpfungen haben muss. Weiters sollte der zukünftige Deckkater bei einer Ausstellung vorgestellt werden und eine Bewertungsnote von einem V = Vorzüglich erhalten.

Im Normalfall besucht die zu belegende Kätzin den Vater Ihrer zukünftigen Babys in dessen "Revier", also in "seiner" Wohnung. Dazu sollten Sie einen extra Raum zur Verfügung haben. Nun werden 3-4 Tage von Nöten sein, denn erst wenn der Deckakt vollzogen ist, kann die Kätzin von Ihrem Besitzer wieder abgeholt werden. Achten Sie auf jeden Fall darauf, dass die zu belegende Kätzin

- sämtliche Schutzimpfungen besitzt,

- frei von Ungeziefer ist

- einen gesunden Eindruck macht.

Es sollte sich um eine Kätzin handeln, welche bei einem anerkannten Katzenzuchtverein gemeldet ist, so können Sie verhindern, dass ein "Vermehrer“ wieder einmal mehr Katzenbabys in die Welt setzt.

Wie Sie die Regelung mit der zustehenden Deckgebühr handhaben bleibt Ihnen überlassen, da es hier einige Varianten gibt, und jeder Deckkaterbesitzer darüber selbst zu entscheiden hat.

Soweit klingt die Sache bzw. die Haltung eines Deckkaters ja recht gut, aber Sie sollten bedenken, dass Kater, die Geschlechtsreif sind, meist zu Markieren beginnen. Solange dies in einer Katzentoilette geschieht, kann sich jeder Katerbesitzer glücklich schätzen. Doch diesen Gefallen tut einem der Kater selten, er sucht sich meist andere für ihn geeignet  Plätze. Nun werden einige Stellen mit seinem Duft markiert, um so sein Revier zu kennzeichnen. Diese Stellen müssen gründlich gesäubert werden, damit sich der so genannten "Katergeruch" nicht in der ganzen Wohnung verbreitet. Dieses Markieren und das anschließende säubern der betroffenen Stellen kann sich Täglich wiederholen.

Daher ist die Haltung eines Deckkaters sehr wohl zu überlegen, denn auch hier gilt die Regel der artgerechten Haltung. Einen aktiven Deckkater sein Eigen zu nennen, mag zwar eine schöne Sache sein, man kann sich über seine Nachzucht erfreuen, doch man sollte sich von Anfang an im Klaren sein, dass dies auch mit einigem Aufwand verbunden ist. Empfehlenswert ist ein großes Freigehege!

Nun sei noch erwähnt, dass leider auch oft Profitgier oder Geltungssucht das Motiv der „Katzenvermehrung“ ist. Daher sollte man sich, wenn man mit einer Katzenzucht beginnen möchte, erst einmal alle Vor- und Nachteile durch den Kopf gehen lassen. Und erst, wenn man bereit ist, alle Rechte und Pflichten, welche zu einer seriösen Zucht gehören, einzugehen, dann steht einer Rassekatzenzucht nichts mehr im Wege.

Denken Sie mal darüber nach!